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Viele Unternehmen nutzen seit Jahren bewährte Softwarelösungen, die zentrale Geschäftsprozesse unterstützen. Mit zunehmendem Wachstum und neuen Anforderungen stoßen diese Altsysteme jedoch häufig an ihre Grenzen. Erweiterungen werden aufwendig, Schnittstellen fehlen und wichtiges Wissen liegt oft nur noch bei wenigen Personen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Wartbarkeit und die Integration in moderne IT-Systeme. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, veraltete Software abzulösen, ohne den laufenden Betrieb oder bestehende Daten zu gefährden.

Eine erfolgreiche Software-Migration umfasst weit mehr als die Neuentwicklung einer Anwendung. Prozesse müssen analysiert, Daten übernommen und Anwender frühzeitig eingebunden werden. Mit einem strukturierten Vorgehen lassen sich auch komplexe Altsysteme kontrolliert und risikoarm ablösen.

In diesem Praxisbeispiel zeigen wir, wie ein Unternehmen ein geschäftskritisches Altsystem innerhalb von 8 Monaten erfolgreich durch eine moderne Softwarelösung ersetzt hat – inklusive Datenmigration und Go-Live im laufenden Betrieb.

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Die Herausforderung: Wenn das Altsystem zum Risiko wird

Viele Unternehmen betreiben Softwarelösungen, die über Jahre gewachsen sind und zentrale Geschäftsprozesse unterstützen. Was einst eine moderne Anwendung war, entwickelt sich jedoch häufig zu einem kritischen Altsystem. Besonders häufig betrifft dies Anwendungen auf Basis von VB6 (Visual Basic 6), deren Technologie-Lebenszyklus längst beendet ist.

Neue Anforderungen lassen sich nur mit hohem Aufwand umsetzen, veraltete Technologien werden nicht mehr unterstützt und die Integration mit modernen Systemen wird zunehmend schwieriger. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern oder Dienstleistern mit Spezialwissen.

Besonders kritisch wird dies bei geschäftskritischen Anwendungen. Ausfälle, Sicherheitslücken oder fehlende Erweiterungsmöglichkeiten können Produktivität, Kundenservice und Wettbewerbsfähigkeit direkt beeinträchtigen.

Dennoch verschieben viele Unternehmen die Ablösung, da sie lange Projektlaufzeiten oder Betriebsunterbrechungen befürchten. Dadurch steigen jedoch die technischen und wirtschaftlichen Risiken weiter an.

Die rechtzeitige Modernisierung eines Altsystems ist daher nicht nur eine technische, sondern vor allem eine strategische Entscheidung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Typische Probleme veralteter Software

Veraltete Software verursacht nicht nur technische Herausforderungen, sondern beeinflusst direkt Effizienz, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Besonders häufig treten folgende Probleme auf:

Fehlende Erweiterbarkeit

Neue Anforderungen, Prozesse oder Schnittstellen lassen sich nur mit hohem Aufwand umsetzen. Die Software kann nicht mehr mit dem Unternehmen wachsen und bremst notwendige Weiterentwicklungen.

Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern

Das Wissen über Aufbau und Funktionsweise des Systems liegt oft nur bei wenigen Personen. Fallen diese aus, entsteht ein erhebliches Geschäftsrisiko.

Veraltete Technologien

Viele Altsysteme basieren auf Technologien wie VB6 oder anderen Plattformen, die nicht mehr aktiv weiterentwickelt werden. Dadurch wird es schwieriger, qualifizierte Entwickler zu finden und moderne Funktionen zu integrieren.

Hohe Wartungskosten

Anpassungen, Fehlerbehebungen und der laufende Betrieb werden mit zunehmendem Alter der Software immer aufwendiger und teurer.

Sicherheitsrisiken

Nicht mehr unterstützte Frameworks, Betriebssysteme oder Komponenten erhöhen das Risiko von Sicherheitslücken und beeinträchtigen die Zukunftssicherheit der Anwendung.

Treten mehrere dieser Probleme gleichzeitig auf, sollte die Ablösung des Altsystems frühzeitig geprüft werden, bevor geschäftskritische Risiken entstehen.

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Wann sollte ein Altsystem abgelöst werden?

Ein Altsystem sollte nicht erst ersetzt werden, wenn Ausfälle oder schwerwiegende Probleme auftreten. Erfolgreiche Software-Migrationen beginnen meist früher – nämlich dann, wenn die bestehende Lösung die Weiterentwicklung des Unternehmens zunehmend erschwert.

Typische Anzeichen sind hohe Wartungskosten, lange Umsetzungszeiten für Änderungen, fehlende Schnittstellen oder die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern. Auch neue Sicherheitsanforderungen, Geschäftsprozesse oder steigende Nutzerzahlen können dazu führen, dass eine Anwendung an ihre Grenzen stößt.

Ein häufiger Auslöser ist zudem das Ende des Lebenszyklus eingesetzter Technologien. Viele Unternehmen betreiben noch geschäftskritische Anwendungen auf Basis von VB6, älteren .NET-Versionen oder anderen nicht mehr aktiv unterstützten Plattformen. Dadurch steigen technisches Risiko und Wartungsaufwand kontinuierlich an.

Besonders kritisch wird es, wenn notwendige Anpassungen regelmäßig verschoben werden, weil sie technisch oder wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll umsetzbar sind. In diesem Fall wird die Software zunehmend vom Wettbewerbsvorteil zum Hindernis.

Der beste Zeitpunkt für eine Software-Ablösung ist daher meist nicht in einer Krisensituation, sondern dann, wenn noch ausreichend Handlungsspielraum für eine kontrollierte Migration vorhanden ist. So können Risiken minimiert und die Grundlage für eine zukunftssichere Softwarelandschaft geschaffen werden.

Das Vorgehen bei einer Software-Migration

Die Ablösung eines Altsystems ist weit mehr als ein reines Softwareprojekt. Neben der technischen Umsetzung müssen bestehende Prozesse, Daten und Anwenderanforderungen berücksichtigt werden. Ein strukturiertes Vorgehen hilft dabei, Risiken zu minimieren und den laufenden Betrieb sicherzustellen.

Zu Beginn werden Funktionen, Geschäftsprozesse, Schnittstellen und Datenstrukturen analysiert. Gerade bei älteren Anwendungen, beispielsweise auf Basis von VB6, ist es wichtig, vorhandenes Wissen zu dokumentieren und technische Abhängigkeiten frühzeitig zu identifizieren.

Auf dieser Grundlage wird ein Konzept für die Nachfolgelösung entwickelt. Ziel ist es, bewährte Funktionen zu übernehmen, technische Altlasten zu beseitigen und die Software auf aktuelle Anforderungen auszurichten.

Anschließend erfolgt die schrittweise Entwicklung der neuen Anwendung. Durch regelmäßige Abstimmungen mit den Fachbereichen können Anforderungen frühzeitig überprüft und getestet werden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Datenmigration. Bestehende Daten werden übernommen, bereinigt und in die neue Systemlandschaft überführt. Gleichzeitig entstehen notwendige Schnittstellen zu anderen Anwendungen.

Vor dem Go-Live werden Funktionen, Prozesse und Datenübernahmen umfassend getestet. So lassen sich auch komplexe Software-Migrationen – beispielsweise die Ablösung von VB6-Anwendungen – kontrolliert und risikoarm umsetzen.

Migration im laufenden Betrieb

Eine der größten Herausforderungen bei der Ablösung eines Altsystems ist die Umstellung ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs. Gerade bei geschäftskritischen Anwendungen sind längere Ausfallzeiten oft keine Option.

Deshalb werden Software-Migrationen häufig schrittweise umgesetzt. Die neue Lösung wird parallel zum bestehenden System aufgebaut, getestet und nach und nach eingeführt. Anwender können frühzeitig eingebunden werden, während das Altsystem weiterhin produktiv genutzt wird.

Auch die Datenmigration erfolgt meist nicht erst zum Go-Live. Durch Testmigrationen lassen sich Datenqualität, Prozesse und Schnittstellen bereits im Vorfeld prüfen und optimieren. Dadurch werden Risiken bei der finalen Umstellung deutlich reduziert.

Gerade bei der Ablösung von VB6-Anwendungen und anderen Legacy-Systemen hat sich dieses Vorgehen bewährt. Unternehmen können ihre Software modernisieren, ohne wichtige Geschäftsprozesse zu unterbrechen.

Mit einer sorgfältigen Planung und einem schrittweisen Rollout lassen sich selbst umfangreiche Software-Migrationen erfolgreich umsetzen und Ausfallzeiten auf ein Minimum reduzieren.

Der Mehrwert für Ihr Unternehmen

Die Ablösung eines Altsystems ist nicht nur ein technisches Modernisierungsprojekt, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Moderne Software schafft die Grundlage für effizientere Prozesse, geringere Betriebskosten und eine höhere Flexibilität bei zukünftigen Anforderungen.

Durch die Migration auf aktuelle Technologien können Unternehmen neue Funktionen schneller umsetzen, bestehende Systeme einfacher integrieren und technische Risiken nachhaltig reduzieren. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von veralteten Technologien und schwer verfügbaren Spezialisten.

Typische Vorteile einer erfolgreichen Software-Migration:

Besonders bei der Ablösung älterer VB6-Anwendungen oder anderer Legacy-Systeme entsteht häufig zusätzlicher Mehrwert, da bestehende Prozesse gleichzeitig optimiert und modernisiert werden können. Das Ergebnis ist nicht nur eine neue Software, sondern eine leistungsfähige Plattform für zukünftiges Wachstum und weitere Digitalisierungsvorhaben.

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FAQ und PPA

Als Altsystem (Legacy-System) bezeichnet man eine Softwarelösung, die seit vielen Jahren im Einsatz ist und wichtige Geschäftsprozesse unterstützt. Häufig basiert sie auf veralteten Technologien wie VB6, älteren .NET-Versionen oder nicht mehr unterstützten Frameworks. Obwohl diese Systeme oft zuverlässig arbeiten, erschweren sie Erweiterungen, Integrationen und die langfristige Wartung der Software.

X-WORKS unterstützt bei der Ablösung von VB6-Anwendungen, älteren .NET-Lösungen, Microsoft Access-Datenbanken, Excel-basierten Prozessen sowie individueller Unternehmenssoftware. Dabei werden Prozesse, Daten und Schnittstellen in moderne Softwarelösungen übernommen.

Je nach Anforderungen migriert X-WORKS Altsysteme auf moderne Webanwendungen, Cloud-Lösungen oder Desktop-Anwendungen. Die Zielplattform ist in der Regel eine moderne C# / .NET Umgebung, auch in Kombination mit Docker, und wird individuell anhand der bestehenden Prozesse und zukünftigen Anforderungen zusammengestellt.

Eine Software sollte ersetzt werden, wenn sie die Weiterentwicklung des Unternehmens behindert, hohe Wartungskosten verursacht oder auf nicht mehr unterstützten Technologien basiert. Typische Beispiele sind VB6-Anwendungen, fehlende Schnittstellen oder zunehmende Sicherheitsrisiken.

Die Dauer hängt von Umfang und Komplexität des Altsystems ab. Kleinere Migrationen können innerhalb weniger Monate umgesetzt werden, größere Projekte benötigen oft 6 bis 12 Monate oder länger.

Ja. In vielen Projekten wird die neue Software parallel zum bestehenden System aufgebaut und schrittweise eingeführt. Dadurch können Ausfallzeiten minimiert und Risiken reduziert werden.

Ausfallzeiten lassen sich durch eine schrittweise Migration, Testmigrationen und einen Parallelbetrieb von Alt- und Neusystem deutlich reduzieren. Eine sorgfältige Planung ist dabei der wichtigste Erfolgsfaktor.

Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und den zu übernehmenden Daten und Schnittstellen ab. Nach einer Analyse des bestehenden Systems kann der Aufwand in der Regel zuverlässig abgeschätzt werden.