Von der Datenmodellierung bis zum laufenden Betrieb
Datenbank-Programmierung umfasst bei uns mehr als das Anlegen von Tabellen: Die Programmierung von Datenbanken richten wir von Anfang an auf
den späteren Betrieb aus – auf Performance, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit. Nach dem Rollout betreuen wir die Datenbank im laufenden Betrieb weiter
– in der Cloud oder On-Premise.
Datenmodellierung und Datenbankarchitektur
Bei der Entwicklung einer Datenbank steht am Anfang nicht die Technologie, sondern das Datenmodell. Vor der Umsetzung klären wir deshalb:
- Wer arbeitet mit der Datenbank, und mit welchen Rechten?
- Welche Abläufe sollen abgebildet werden – und welche bewusst nicht?
- Wie oft und in welchem Umfang ändern sich die Daten?
- Welche Systeme müssen angebunden werden?
Erst danach entscheiden wir über Datenbanksystem und Architektur.
Datenbank erstellen lassen: Anwendung und Oberflächen
Eine Datenbank nützt wenig, wenn niemand bequem damit arbeiten kann. Wir entwickeln die passende Anwendung gleich mit – als individuelle
Datenbank-Software für Web, Desktop oder Mobile:
- Eingabemasken mit Validierung, die Fehleingaben früh abfangen
- Benutzer- und Rechteverwaltung mit Historisierung: nachvollziehbar, wer wann was geändert hat
- Auswertungen, Diagramme und PDF-Berichte auf Knopfdruck
Für einen Hausverwalter haben wir auf dieser Basis eine zentrale Erfassung von Objekten, Handwerkern und Verträgen gebaut – inklusive Offline-App und
Kennzahlen-Dashboard. Weitere Beispiele finden Sie unter „Umgesetzte Projekte“.
Datenbankmigration: Excel, Access und Altsysteme ablösen
Bestehende Daten müssen fast immer mit. Vor jeder Datenbankmigration analysieren wir deshalb den Altbestand – Datenqualität, Dubletten, gewachsene
Sonderfälle – und legen fest, was übernommen, bereinigt oder bewusst nicht mitgenommen wird. Wie eine Ablösung insgesamt abläuft, beschreiben wir
unter „Altsystem ablösen lassen“.
Ein Beispiel aus der Praxis: Für einen Tabaklogistiker haben wir Schnittstellen entwickelt, die Adressdaten automatisch konvertieren, validieren und in ein
zentrales landesweites System übertragen.
Datenbank optimieren: Performance bei wachsenden Datenmengen
Wird die Datenbank langsam, wird die gesamte Anwendung langsam. Die Ursachen sind selten exotisch: fehlende Indizes oder Abfragen, die bei 10.000
Datensätzen funktioniert haben und bei 10 Millionen nicht mehr.
Wir analysieren zuerst, wo die Zeit verloren geht, und optimieren dann gezielt Indizes, Abfragen und – wo nötig – die Datenstruktur. Bei Cloud-Datenbanken
kommt die Skalierung der Ressourcen dazu, wie im Projekt „Azure Performance Optimierung“ (siehe „Umgesetzte Projekte“).
Schnittstellen und Datenbankintegration
Eine zentrale Datenbank entfaltet ihren Nutzen erst, wenn die bestehenden Systeme daran hängen: ERP, CRM, Zeiterfassung, Webshop oder
Maschinensteuerung. Die Datenbankanbindung erfolgt je nach System über REST/JSON, SQL oder MQTT, im Produktionsumfeld auch über
OPC UA und SECS/GEM.
Umgesetzte Beispiele: Schnittstellen zwischen ERP-Systemen und der HILTI-OnTrack-Software für Werkzeug- und Verrechnungsdaten sowie ein
Integration Hub, der Maschinen einer Halbleiterproduktion über OPC UA und SECS/GEM ins MES einbindet. Mehr dazu unter
„API- und Schnittstellenprogrammierung“.
Datenbanklösungen für Industrie, Produktion und Logistik
Individuelle Datenbanklösungen entstehen dort, wo ein Standardprodukt den Prozess nur zur Hälfte abbildet. Unsere Projekte kommen überwiegend aus
Branchen mit gewachsenen, sehr spezifischen Abläufen und großen Datenmengen:
Industrie und Maschinenbau: Maschinen- und Produktionsdaten werden über Schnittstellen erfasst, zentral
gespeichert und ausgewertet – von der Maschinenüberwachung bis zur MES-Anbindung ganzer Fertigungslinien. Für
einen Kunden aus der Bahntechnik verwaltet eine Werkzeugdatenbank tausende Werkzeuge mit vollständiger Historie und Predictive Maintenance.
Produktionsunternehmen: Produktionsaufträge werden digital geplant, Maschinen, Personal und Material zugewiesen, der Status ist in Echtzeit sichtbar –
etwa in der Glasproduktion. Für Spezialwerkstoffe läuft eine Cloud-Kalkulation mit ERP-Anbindung und Historie aller Berechnungen.
Logistikunternehmen: Auftragsabwicklung, Kommissionierung mit Barcode- und QR-Code-Erfassung, Dokumentenverwaltung und Kapazitätsplanung
laufen auf einer gemeinsamen Datenbasis.
Handel und Dienstleistung: Kundendaten, Bestände und Abrechnung in einem System; dazu die Anbindung von Webshops an bestehende ERP-Systeme.
Ihr Partner für Datenbankentwicklung in Österreich
X-WORKS ist ein Softwareunternehmen und Datenbank-Dienstleister mit Sitz in Pöchlarn im Mostviertel, Niederösterreich. Seit 2014 entwickeln wir
individuelle Software- und Datenbanklösungen für Unternehmen in Österreich und Deutschland. Geschäftsführer Georg Ungerböck entwickelt seit über 30
Jahren Software mit den Schwerpunkten Datenbanken und Softwarearchitektur.
Datenbankentwicklung beauftragen oder intern aufbauen?
X-WORKS ist Mitglied der WKÖ und verfügt über eine ANKÖ-Führungsbestätigung. Neben Datenbankprogrammierung umfasst unser Leistungsspektrum
individuelle Softwareentwicklung, Webentwicklung und
KI-Agenten zur Prozessautomatisierung.